Finanzierung

Der Kaufpreis des Hauses in der Haslacher 2 beläuft sich auf 930.000€. Von den 930.000€ müssen wir mindestens 1/3 in Form von Direktkrediten (siehe unten) aufbringen, maximal 2/3 werden durch einen Bankkredit finanziert.

Direktkredite

Direktkredite sind Geldbeträge, die dem Projekt – ohne Umwege über eine Bank – zu einem Zinssatz von bis zu 1,5% von zumeist Privatpersonen geliehen werden. Über die Mieteinnahmen der Bewohner*innen des Projektgebäudes werden neben den Hausbetriebskosten auch die Finanzierungskosten (Zinsen) gezahlt und die Kredite getilgt.

Da unser Hausprojekt mit den Direktkrediten steht und fällt, bitten wir euch darum die Ersparnisse bei der Haus-GmbH anzulegen.

Welche Risiken gibt es?

Direktkredite sind Nachrangdarlehen. Für den Fall eines ökonomischen Engpasses des Projekts können die Direktkredite inkl. Zinsen nicht sofort zurückgezahlt werden, wenn dadurch das Projekt zahlungsunfähig würde. Im Falle einer Insolvenz werden die Direktkredite nur nachrangig bedient (qualifizierte Rangrücktrittklausel), d.h. zuerst werden alle anderen Gläubiger*innen ausbezahlt. Der Totalverlust eines Direktkredits kann daher nicht ausgeschlossen werden und das Scheitern eines Projektes ist kein Eventual-Szenario. Wir verweisen daher hier auf mehr Informationen zu gescheiterten Mietshäuser Syndikats Projekten. Ausführliche Informationen entnehmen Sie zudem unserem Direktkredite-Infoblatt.

In unserem Finanzierungsplan, mit dem Zugang zu Wissen und Erfahrung des Mietshäuser Syndikats und aufgrund der Lage des Freiburger Immobilienmarktes nutzen wir in unserer Planung finanzielle Spielräume um die genannten Risiken geringzu halten.

Regelung des Vermögensanlagegesetz

Die Annahme von Direktkrediten (Nachrangdarlehen) unterliegt den Regelungen des Vermögensanlagegesetzes. Danach bieten der Verein und die Haus-GmbH mehrere Vermögensanlagen an, die sich durch verschieden hohe Zinssätze unterscheiden. Im Rahmen einer einzelnen Vermögensanlage werden maximal 20 Direktkredite oder innerhalb von 12 Monaten nicht mehr als insgesamt 100.000 Euro angenommen. Es besteht daher keine Prospektpflicht nach dem Vermögensanlagengesetz („Bagatellgrenze“).